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Wissenswertes rund um den Heizlüfter

Der Winter steht vor der Tür und damit trudeln auch die eisigen Temperaturen in Ihre Werkstatt. Um für ein gutes Klima in der Werkstatt zu sorgen, sollte man sich auf jeden Fall für einen elektrischen Heizlüfter entscheiden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges, robustes Produkt mit einer guten Laufleistung handelt. Man will ja schließlich, dass der Betrieb gut klimatisierte ist. Auch Hallen können durch größere Gerätschaften problemlos erwärmt werden. In einer warmen Umgebung geht das Arbeiten gut von der Hand und auch das Denken fällt leichter.

Heizlüfter sind sehr praktisch und sorgen für eine angenehme Wärme. Vor allem wenn ein Raum sehr schnell warm werden soll, wie zum Beispiel Ihre Werkstatt am Morgen, sind diese kleinen Geräte eine ausgesprochen wirkungsvolle Lösung. Sie sind universell einsetzbar und können leicht bedient werden. Man sollte aber folgende Aspekte beachten, bevor man sich sein eigenes Heizgerät zulegt:

  • Einsatzort
  • Einsatzzweck
  • Nutzungsdauer pro Tag
  • Stromverbrauch
  • Heizleistung
  • Sicherheitsausstattungen
  • Platzbedarf des Heizers

 

Aufbau

Die elektrischen Heizlüfter haben im Grunde genommen einen einfachen Grundaufbau: Sie bestehen aus einem Ventilator und einem Heizelement. Dadurch wird die Luft im Raum erwärmt und durch den Propeller gleichmäßig verteilt. Oftmals ist ein Überhitzungsschutz integriert, welcher das Gerät abschaltet, wenn es zu heiß wird. Man sollte trotzdem darauf achten, dass es frei steht und nicht zugedeckt wird. Nur so kann die Luft sich problemlos verteilen und man braucht sich keine Sorgen um Stauwärme zu machen.

 

Die kleineren Heizlüfter für den Hausgebrauch verfügen in der Regel über ein Kunststoffgehäuse, während die größeren Modelle wie zum Beispiel für eine Werkstatt ein Stahlgehäuse besitzen. Dadurch sind sie robuster und können einiges ab. Das Heizelement besteht aus einem Blankdraht und sollte rostfrei sein. Dadurch lebt das Heizelement um einiges länger. Bei größeren Geräten wird oft ein Rohrheizkörper eingesetzt, das ist vor allem bei Industrieheizlüftern der Fall. Er bietet auch einen guten Schutz vor etwaigen Fremdkörpern.

Der Ventilator erzeugt den benötigten Luftstrom und wird von einem kleinen Motor angetrieben. Mithilfe der integrierten Bedienelemente kann man normalerweise zwischen unterschiedlichen Stärken und Heizleistungen wählen. Die meisten Heizlüfter können auch als normaler Ventilator ohne Heizung benutzt werden. Die etwas teureren Modelle werden obendrein mit einem Thermostat geliefert. Auch eine Zeitschaltuhr ist manchmal mit dabei. So kann man die Laufzeit einstellen und der Heizlüfter springt zur gewünschten Uhrzeit an.

 

Funktionsweise/Verwendung von Heizgeräten

Bei elektrischen Heizlüftern wird die Luft im Raum über die eingebauten Luftschlitze auf der Rückseite angesaugt. Im Innern wird die kalte Luft dann durch das Heizelement erhitzt. Durch den integrierten Ventilator wird die sich langsam wärmende Luft beschleunigt und durch die Schlitze an der Vorderseite wieder an den Raum abgegeben. Die Intensität der Heizleistung lässt sich durch den Drehregler verstellen. Meisten stehen unterschiedliche Stufen zur Verfügung. Auch eine sogenannte Kaltstufe steht meist zur Verfügung mit der man das Gerät als Lüfter zum Kühlen benutzen kann. Die moderneren Exemplare haben sogar eine Zeitschaltuhr, mit der die Heizzeiten bestimmt werden können. Das Gebläse ist in der Regel leise und eine stufenlose Temperaturregelung ist ebenfalls mit dabei. Ganz wichtig ist, dass der Luftstrom jederzeit aufrechterhalten wird. Der Heizlüfter sollte daher frei bleiben und nicht von Gegenständen versperrt sein. Ansonsten kann sich eine Stauwärme bilden und das Gerät kann überhitzen.

Um die Heizleistung zu berechnen sollte man sich vorab folgende Fragen stellen:

1.      Welche Raumtemperatur wird gewünscht?

2.      Wie hoch ist derzeit die Außentemperatur?

3.      Wie lautet das Gesamtvolumen des betreffenden Raums?

4.      Welche durchschnittlichen Wärmedurchlasskoeffizienten (k-Wert) hat das Gebäude?

Bei der eigentlichen Berechnung kann folgende Formel verwendet werden:

Q = Volumen x k-Wert x Temperaturdifferenz = Heizleistung in kcal.

1 kcal ist 1,16 Watt und 4 BTU/Stunde.

Rechenbeispiel der Heizleistung für Räume bis 1.000 m³:

Q = 1.000 m³ x 3,0 x 17°C = 51.000 kcal x 1,16 = 59.160

Wir haben für Sie die unterschiedlichen k-Werte einmal zusammengefasst:

1,2 = gute Isolierung

2,2 = durchschnittliche Isolierung

3,0 = schlechte Isolierung

4,0 = keine Isolierung

 

Sicherheitsfunktionen eines Heizlüfters

Zum Thema Sicherheit sollte der Heizlüfter einige Aspekte erfüllen. Wir haben uns die Wichtigsten einmal angeschaut:

        Kippschutz/sicherer Stand: Der Kippschutz sorgt dafür, dass der Heizer sich von allein ausstellt, wenn er umkippt. Vor allem bei den kleinen Geräten, die in einem Haushalt mit Kindern oder auch Tieren benutzt werden, ist das extrem wichtig. Schnell kann es passieren, dass er umkippt. Die größeren Modelle haben stabile Standfüße und ein robustes Äußeres, welches einen guten Stand gewährleistet. Da sie auch meistens viel größer und schwerer sind, ist diese Gefahr nicht gegeben.

        Überhitzungsschutz: Das ist eine besonders wichtige Funktion und sollte in jedem Heizlüfter enthalten sein, ganz egal ob er für den Hausgebrauch oder der Werkstatt gedacht ist. Er sorgt dafür, dass das Gerät nicht überhitzt. Das geschieht durch einen Bimetallstreifen, welcher in den Stromkreis eingebaut wurde. Sollte das Heizgerät überhitzen, verbiegt der Streifen und verliert so die Verbindung zum Stromkreis. Dieser wird dann umgehend unterbrochen und der Heizlüfter geht aus.

 

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