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Hongeräte - Alles rund um das Thema

Honen – das Verfahren

 

Honen ist das detaillierte Bearbeiten und Glätten von Oberflächen mithilfe entsprechender Werkzeuge, um eine hohe Maßgenauigkeit bei Bohrungen zu erzielen. Auch unrunde Bohrungen können ausgearbeitet werden. Hierbei wird das Maß, die Form und auch Oberfläche von vorbearbeiteten Werkstücken verbessert. Es können fast alle industriellen Werkstoffe bearbeitet werden.

 

Bei diesem Verfahren sollte man vor allem in Betracht ziehen, die Konstruktion und auch die Funktion des zu bearbeitenden Materials die Auslegung Hongeräts und auch die Honsteinlänge beeinflussen. Das mitunter bekanntest Anwendungsgebiet für Hongeräte ist die Kolbenauffläche an Zylindern.

 

Vorteile von Hongeräten

 

-einfach, günstig und schnell, um Bohrungen zu bearbeiten

-für alle Materialien geeignet

-ermöglicht Bohrungen mit höchster Genauigkeit

-großer Materialabtrag

 

Hohngeräte werden hauptsächlich für Metalloberflächen verwendet. Die unterschiedlichen Einsatzgebiete erstrecken sich über:

 

-Automobilindustrie, vor allem im Bau von Fahrzeugen

-Werkzeugmaschinenbau

-Hydraulikindustrie

-Flugzeugindustrie

 

Durch den hohen Anspruch an höchster Qualität mit einem geringen Maß an Toleranz werden Hongeräte immer mehr angewandt. Mit der Hilfe von Hohngeräten können unterschiedliche Arten von Bohrungsfehlern überarbeitet und berichtigt werden.

Beispiel: Zylinder Honen

Das Honen eines Zylinders ist ein wesentlicher Bestandteil, wenn es um das Restaurieren oder Überholen von Motoren geht. Mithilfe von speziellen Hongeräten kann dieser Prozess durchgeführt werden. Die Hongeräte sollen vor allem mit Schleifsteinen versehen sein. Sie besitzen bewegliche Arme und eine flexible Achse an denen die Schleifsteine montiert sind. So sind die Steine in der Lage einen Mittelpunkt zu suchen und sich um diesen herum anzuordnen. Das Hongerät wird hier in eine ganz normale Bohrmaschine oder in einen Akkuschrauber eingespannt.

 

Sie sollten die Maschine jedoch erst betätigen, wenn die gewünschte Spannung eingestellt wurde und die Schleifsteine sich im Zylinderlauf befinden. Für eine gut und gleichmäßige Schleifung muss das Gerät während des Vorgangs auf und abgeführt werden. Hierbei sollte man eine sehr niedrige Umdrehungszahl wählen damit die Auf- und Abbewegungen gleichmäßig ausgeführt werden. Die Honbahnen müssen auf beiden Seiten angelegt sein, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Auch die Tiefe der Linien sollte gleichmäßig sein. Man kann die exakte Tiefe nur in einer Spezialwerkstatt messen lassen, da hierfür besondere Geräte benötigt werden. Die Vertiefung ist von enormer Wichtigkeit, da sie dafür sorgen, dass das Öl bei den Bewegungen der Kolben gleichmäßig verteilt wird und für eine gute Schmierung gesorgt wird.

 

Die Honsteine selbst müssen sich in einem einwandfreien Zustand befinden, da sie sonst zu sichtbaren Schäden auf der Oberfläche führen können. Mit einer Messuhr kann man kontrollieren, ob alles noch im Toleranzbereich liegt und nicht zu viel abgetragen wurde. Die Messuhr sollte Mikrometer messen und die entsprechenden Maße findet man im Handbuch seines Fahrzeuges. So kann man Unregelmäßigkeiten schnell feststellen. 

 

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