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Kunststoffverdeck vs. Stoffverdeck

Kunststoff

Kunststoff als Material für ein Cabrio-Verdeck ist normalerweise stabiler und länger haltbar als seine Counterparts aus Stoff. Allerdings entstehen hier leichter Kratzer, und bei einem Defekt müssen sie in der Regel komplett ausgetauscht werden.

Stoff

Stoff-Tops sind hingegen sehr empfindlich und reißen schnell. Zudem kann bei einer nicht 100%ig optimalen Verarbeitung im geschlossenen Zustand der Fahrtwind durch die Ritzen in den Innenraum wehen.

 

Empfindliches Stoffverdeck

Cabrioletfahrer aufgepasst: Soft-Tops sollten per Hand gereinigt werden! Auch, wenn die meisten Textilmaterialien inzwischen durch Waschanlagen gefahren werden können, wird das Material bei einer manuellen Wäsche in höherem Maße geschont. Denn langfristig kann der Stoff durch die Bürsten stumpf werden.

Vergessen Sie auch nicht, den Himmel von innen zu säubern! Hierzu finden sich spezielle Bürsten, aber auch ein weicher Schwamm tut seine Arbeit. Ist diese Arbeit vollendet, den Wagen bei geschlossenem Verdeck trocknen lassen und den Imprägnierschutz auftragen. Die Gummidichtungen zudem mit Silikon-Pflegemitteln einreiben.

 

Tipp: Immer in der Richtung der Fasern bürsten. So werden Beschädigungen am Dach verhindert!

 

Cabriolet-Heckscheiben aus PVC

Entdecken Sie an der Heckscheibe Ihres Kraftfahrzeuges Risse, hilft flüssiger Kunststoff, um diese wieder zu schließen. Kratzer können durch eine gründliche Politur wieder entfernt werden. Erst bei einer massiv eingeschränkten Sicht ist ein Austausch der gesamten Scheibe empfehlenswert.

 

Weitere Pflegehinweise

Neben einer jährlichen Grundreinigung ist es auch ratsam, dem Dach eines Cabriolets in kürzeren zeitlichen Abständen eine spezielle Pflege angedeihen zu lassen. So bleibt die Farbe erhalten und verblasst nicht aufgrund von hohen Sonneneinstrahlungen. Scharniere oder Stangen sollten geölt werden. Wenn Sie die Karosserie Ihres Wagens mit einem Hochdruckstrahler bearbeiten, achten Sie darauf, dass Sie das Verdeck nicht frontal mitbesprühen. Nutzen Sie bei allen Tätigkeiten rund um Ihr Kraftfahrzeug Spezialwerkzeuge und sehen Sie von Spülmitteln und Haushaltsreinigern ab. Diese wirken entfettend und sind zudem oft ätzend zu Oberflächen. Spezielle Polituren und Wachs geben einen neuen Glanz und schützen den Lack. Nach dem Trocknen noch einmal den Öffnungsmechanismus kontrollieren und bei Bedarf die Gelenke schmieren.

                                                                                                                             

Achtung: Heißwachs kann die Stoffoberfläche des Verdecks beschädigen!

 

Sollten die Löcher in dem Stoff- oder Plastikfaltdach Ihres Cabriolets so groß sein, dass sie geflickt werden müssen, tragen Sie den Kleber großzügig auf die ausschließlich gut gereinigten Flächen auf und lassen ihn mindestens 24 Stunden einwirken, bis er hart ist. Nur so kann eine absolute Dichte des Daches garantiert werden.

 

Im Falle einer nötigen Komplettreinigung können Sie ebenfalls selber tätig werden. Allerdings ist der Abbau und auch die Montage des Verdecks nicht schnell getan – planen Sie hierfür drei Tage ein. Achten Sie auch darauf, dass die Temperatur in Ihrer Garage mindestens 15 Grad Celsius beträgt, da ab diesen Wärmegraden eine flexiblere Handhabung möglich ist.

 

Tag 1: Abbau und Entrosten des Gestells

Tag 2: Lacktrocknung und Einzelteil-Reparaturen

Tag 3: Aufbau des überarbeiteten Verdecks

 

Sie benötigen die folgenden Werkzeuge:

  • hitzebeständiger Kleber 
  • doppelseitiges Klebeband
  • Schraubenzieher, Messer und Schere
  • alte Laken zum Schutz der Verkleidung
  • Lösemittel zur Entfernung von alten Klebeschichten
  • Entroster und Lack zur Grundierung des Gestells

 

Um den Innenhimmel auszubauen, die Längsnähte markieren, den Himmelsstoff unter dem Heckfenster lösen und die Aluminiumprofile über den vorderen Seitenfenstern abnehmen. Die Profile über den hinteren Seitenfenstern können an ihrem Platz verbleiben. Die beiden Gummis, die das Verdeck jetzt noch mit den Blindnieten an den Scharnieren halten, müssen allerdings ausgebohrt werden. Nun kann das Verdeck hochgeklappt und abgenommen werden. Eventuelle Klebereste am Gestänge entfernen. Bei Bedarf schmirgeln und schleifen sowie den Lack auftragen. Danach die beiden Gummis hinten an den Seitenteilen gegen neue Exemplare austauschen. Das gereinigte Verdeck über Nacht in einem hochgestellten Zustand trocknen lassen.

Schließlich das so gut wie neue Autoteil hinten um die Heckspriegel legen und um den Vorderspriegel klammern. Mithilfe einer Krippzange vorsichtig herunterlassen. Die innen liegenden Lappen dort verkleben. Von vorne das Spannseil beidseitig nach hinten führen und nach vorne ziehen, ohne dass es Falten zieht. Den Reststoff zuschneiden, um die Spriegelkante festkleben und das Gummi anbringen. Spannseil und Feder montieren. Den gereinigten Innenhimmel wieder anbringen und im Verdeck einrasten lassen. Erst nach gut zwei Tagen wieder öffnen, um eine Faltenbildung zu umgehen. Dann kann der Sommer kommen!

 

Oldtimer

Besitzer von Oldtimern sollten vor der ersten Ausfahrt nach langer Zeit wieder die Technik ihres Fahrzeugs überprüfen. Nicht nur die Batterie und den Reifendruck, vor allem die Betriebsflüssigkeiten sollten kontrolliert werden, oftmals ist nach einem langen Stillstand ein Ölwechsel vonnöten. Auch die Bremsflüssigkeit checken – eventuell ist auch hier aus Sicherheitsgründen ein Austausch vorzunehmen. Neben den Flüssigkeiten, Kabel und Gummiteile auf Marderbisse untersuchen. Nun noch Zündkerzen und Stecker reinigen und starten. Sollte der Motor nicht sofort anspringen, einfach ein wenig Kontaktspray verwenden. So springt der Funke über!

 

 

Tags: Neues

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