Inhaltsverzeichnis
26
Kfz-Werkzeuge und Kfz-Teile bestmöglich reinigen
Wer in einer Kfz-Werkstatt arbeitet, weiß, wie wichtig Sauberkeit ist. Nicht nur, um einen guten Eindruck zu hinterlassen, sondern auch, um die Lebensdauer von Werkzeugen und Teilen zu verlängern. Eine regelmäßige und gründliche Reinigung ist daher unerlässlich. Doch wie reinigt man Kfz-Werkzeuge und Kfz-Teile am besten?
Unterschied Hochdruck-Teilewaschgerät und Hochdruckreiniger
Oft werden die Begriffe Hochdruck-Teilewaschgerät und Hochdruckreiniger verwechselt oder synonym verwendet. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede:
- Hochdruck-Teilewaschgerät: Ein solches Gerät, wie zum Beispiel das hochwertige Industrie Hochdruck-Teilewaschgerät HP-800, wird in erster Linie in der Industrie eingesetzt. Es ist speziell dafür konzipiert, stark verschmutzte Maschinenteile und Aggregate gründlich zu reinigen. Die Reinigung erfolgt in einem geschlossenen Kreislauf mit einer speziellen Reinigungsflüssigkeit. Der Düsendruck der Reinigungspistole ist mit rund 140 bar hoch genug, um selbst hartnäckigen Schmutz wie Öl, Fett oder Kohlenstoff problemlos zu entfernen. Motorenkomponenten und andere Autoteile können dort optimal gereinigt werden.
- Hochdruckreiniger: Ein Hochdruckreiniger hingegen ist ein vielseitiges Gerät, das nicht nur in der Kfz-Branche genutzt wird. Er dient dazu, Oberflächen mit hohem Wasserdruck zu säubern. Man muss das Gerät einfach nur an eine Wasserleitung und Steckdose anschließen, den Wasserhahn aufdrehen – und schon kann man loslegen! Der Verunreinigungsgrad kann deutlich erkennbar sein; Hartnäckiger Dreck an Felgen und Reifen kann beispielsweise dank des starken Wasserdrucks nach einer Fahrt durch das Gelände mühelos abgespritzt werden.
Wichtig: Motorwäsche ist fast überall verboten. Auch der Einsatz von Hochdruckreinigern bei der Fahrzeugpflege ist in etlichen Städten untersagt. Erkundigen Sie sich vor dem Erstgebrauch bei Ihrem zuständigen Bürgeramt.

Für Einzelteile geeignet
Die Waschwannen der Teilewaschgeräte sollten auch große Einzelteile aufnehmen können. Wählen Sie zwischen Stand- und Tischgeräten sowie Modellen aus Kunststoff, Stahlblech oder Edelstahl. Als besonders praktisch erweisen sich zur Reinigung von Kleinteilen oder dem Eintauchen von Werkstücken die sogenannten Tauchtanks oder auch Tränkbehälter. Angetrieben werden die Reiniger oft pneumatisch, sodass sie als besonders sicher gelten. Doch nicht jeder hat den Platz für ein derart professionelles Teilewaschgerät, und es gibt keine ganze Wagenflotte, für die reicht auch ein Hochdruckreiniger, der manuell betrieben wird.
Was bietet die Einsteigerklasse?
Bei den preiswerten Einsteigermodellen finden Sie ausschließlich Kaltwasserausführungen. Diese kommen mit einem Maximaldruck von 80 bar aus und eignen sich für die Reinigung von Kleinteilen. Sie sind eine gute Wahl für Hobbybastler oder kleinere Werkstätten, die nur gelegentlich Reinigungsarbeiten durchführen müssen.
Fazit
Die Wahl des richtigen Reinigungsgeräts hängt von Ihren spezifischen Bedürfnissen ab. Für professionelle Werkstätten mit hohem Reinigungsaufkommen sind Hochdruck-Teilewaschgeräte die beste Wahl. Für den gelegentlichen Gebrauch oder kleinere Reinigungsaufgaben kann ein Hochdruckreiniger ausreichend sein. Achten Sie stets auf die richtige Anwendung und die Einhaltung lokaler Vorschriften, um optimale Reinigungsergebnisse zu erzielen und die Lebensdauer Ihrer Werkzeuge und Teile zu verlängern.
Weiterführende Links:
- Teilewaschgerät: Eine umfassende Anleitung zur Auswahl und Nutzung
- Teilewaschmaschine: So optimieren Sie Ihren Reinigungsprozess
- Reinigungsmittel für Teilewaschgeräte: Der Schlüssel zu optimalen Ergebnissen
- Manuelle und mobile Teilewaschgeräte: Die flexible Lösung für kleine Werkstätten und unterwegs


