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Werkstattsicherheit

Werkstattsicherheit – ein kleines Wort mit viel Bedeutung und von enormer Wichtigkeit. Oft werden Gefahren unterschätzt oder nicht ernst genommen. Arbeitssicherheit sollte nicht nur in der eigenen Hobbywerkstatt beachtet werden, sondern auch in einer professionellen Werkstatt.

 

Dabei sind folgende Aspekte besonders wichtig:

·        Schutzkleidung

·        ein sicherer Umgang mit Maschinen

·        gute Ordnung

·        Aufmerksamkeit am Arbeitsplatz

·        Werkstattbedingungen

·        Erste Hilfe

 

Wir haben uns diese Kriterien einmal genauer angeschaut und die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst. Damit in Ihrer Werkstatt auch garantiert nichts schief läuft!

1. Schutzkleidung

 

Die richtige Kleidung ist ausgesprochen wichtig. Stöckelschuhe, Flip Flops oder auch kurze Hosen sollten tunlichst vermieden werden und auch Ringe, Uhren oder andere Schmuckstücke gehören nicht  in eine Werkstatt. Die Gefahr irgendwo hängen zu bleiben und sich dabei zu verletzen ist einfach zu groß. Auch weite Handschuhe bergen ein gewisses Gefahrenpotenzial, besonders wenn man mit rotierenden Werkzeugen arbeitet. Alle Artikel werden jeweils in unterschiedlichen Größen und angeboten, damit auch für jeden das Passende mit dabei ist.

Sicherheitsschuhe sind von enormer Wichtigkeit. In allen professionellen Werkstätten müssen sie aus Sicherheitsgründen getragen werden und auch in einer Hobbywerkstatt macht es Sinn. Diese Schuhe sind mit einer Stahlkappe versehen und schützen so die Zehen. Außerdem sind sie extrem fest und bieten eine hervorragende Stabilität. Vor allem wenn man in der Werkstatt schwere Gegenstände bewegen muss, oder auch mit schweren Werkzeugen arbeitet, ist ein gutes Schuhwerk unabdingbar.

Außerdem benötigt man neben der notwendigen Schutzkleidung und den Sicherheitsschuhen auch sogenannte Sicherheitsaccessoires. Dazu gehört eine Schutzbrille, ein Gehörschutz, Staubschutz, spezielle Schutzhandschuhe und ein Helm. Diese variieren und sind abhängig von der Tätigkeit. Wenn z.B. bei der Arbeit kein Staub entsteht, dann wird auch ein Staubschutz nicht benötigt.

 

2. Sicherer Umgang mit Maschinen

Ein sicherer Umgang mit Maschinen und auch Werkzeugen ist besonders wichtig. Das sollte nicht unterschätzt werden. Auf keinen Fall sollte man Angst vor den Maschinen haben. Wenn man Angst hat, dann macht man oft Fehler und bringt sich so in Gefahr. Allerdings sollte man Respekt vor den Maschinen haben. Die Kraft dieser wird oft unterschätzt und daher ist ein sicherer Umgang mit Maschinen besonders wichtig.

Auch eine fachgerechte Wartung und Pflege von Maschinen sollte regelmäßig stattfinden. Das ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitssicherheit. Mit der Pflege ist aber keine Schönheitspflege gemeint, sondern die Entfernung von Staub, Dreck und Fremdkörper, welche die Maschine gegebenenfalls stören könnten.

 

3. Ordnung in der Werkstatt

 

Auch dieses Thema spielt bei der Werkstattsicherheit eine große Rolle. Eine gute Ordnung in einer Werkstatt kann wahre Wunder vollbringen. Nur so kann man organisiert arbeiten. Das kann ebenfalls die Sicherheit erhöhen und ganz einfach Maßnahmen machen schon sehr viel aus. Wenn alles überall herumliegt, dann ist das nicht nur sehr unpraktisch, sondern auch die Verletzungsgefahr erhöht sich. Besonders, wenn man mit Maschinen zugange ist, sollte der Arbeitsweg frei sein. Auch Sauberkeit ist hierbei extrem wichtig, denn bevor man sich versieht, rutscht man auf einem dreckigen Boden aus oder stolpert über herumliegende Kabel. Also nicht vergessen: Müll gehört in den Abfalleimer und Werkzeuge in die Kiste oder in eine Werkbank.

Ordnungshalter für die Werkstatt im Überblick:

·Werkzeugkiste

·Werkbank

·Werkzeugkasten

4. Aufmerksamkeit am Arbeitsplatz

Auf keinen Fall sollte man sich von der Arbeit ablenken lassen. Das verärgert nicht nur den Arbeitgeber, sondern erhöht auch die Unfallgefahr. Besonders wenn man mit Maschinen arbeitet, sollte man konzentriert bei der Sache bleiben. Wenn jemand zum Beispiel an einer Maschine werkelt, sollte er nie von hinten angesprochen werden. Hier sollte man entweder warten, bis er mit der Maschine fertig ist oder sich vorsichtig von vorne annähern. Wenn man sich bei der Arbeit an einem Gerät erschreckt, dann kommt es schnell zu schlimmen Verletzungen.

Auch wenn etwas mal schnell gehen muss, sollte man nie unkonzentriert sein. Daher sollte für jeden Arbeitsvorgang genügend Zeit eingeplant werden. Auch regelmäßige Pausen sind bei längeren Projekten von Nöten.

 

5. Werkstattbedingungen

Eine Werkstatt sollte sich immer in einem guten Zustand befinden. Nur so kann sicheres Arbeiten ermöglicht werden. Eine gute Beleuchtung sollte vorhanden sein und auch sauber und ordentlich muss es sein. Allerdings sollte man darauf achten, dass der Boden nicht allzu glatt ist. Schnell kann man darauf ausrutschen und sich schwere Verletzungen zuführen.

Werkzeuge müssen entweder an der Wand befestigt oder in einem Koffer verstaut werden. Allerdings sollten die aufgehängten Werkzeuge keine Gefahr darstellen und den Arbeiter auf keinen Fall behindern. Auch muss sichergestellt werden, dass genügen Sicherungen zur Verfügung stehen. Nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn man an einem Gerät arbeitet und der Strom ausfällt, das Gerät aber weiterläuft.

6. Erste Hilfe

Egal, wie vorsichtig man auch ist, es kann immer etwas passieren.Aus diesem Grund ist es immer ratsam, einen Erste Hilfe Kasten  in der Werkstatt zu führen. Dort ist alles drin, was man in einem Notfall braucht. Wenn man viel mit Holz arbeitet, dann empfiehlt es sich, auch eine feine Pinzette zu besitzen. So können störende Holzsplitter schnell entfernt werden, ohne sich gleich zu entzünden. Außerdem sollte man den Verbandkasten regelmäßig kontrollieren und sicherstellen, dass noch alles da ist und nichts abgelaufen ist. Die einzelnen Teile kann man problemlos nachkaufen.

Zu guter Letzt hier noch ein Video zum Thema Werkstattsicherheit:

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