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Sicher durch den Sommer

Das Auto ist und bleibt nun einmal des Deutschen liebstes Kind – bzw.: Sie werden sogar sozusagen immer kinderfreundlicher! Allein von Januar bis April des laufenden Jahres wurden mit einer Gesamtanzahl von knapp 292.000 beinahe 6,5 Prozent mehr Personenkraftwagen in Deutschland zugelassen als im vergleichbaren Zeitraum 2014. Doch so angenehm es ist für die Halter, bedingt die Zunahme auch ein entsprechend erhöhtes Verkehrsaufkommen.

 

Zur Gewährleistung der allgemeinen Sicherheit wurden seitens des Bundesverkehrsministeriums neue Verkehrssicherheitsprogramme ins Leben gerufen. Doch auch jeder Fahrer selbst kann dazu beitragen, das allgemeine Unfallrisiko auf ein Minimum zu reduzieren.

 

eCall-System für Neuwagen wird Pflicht

Auf europäischer Ebene ist es noch etwas hin: Erst ab dem 1. April 2018 müssen sämtliche Autohersteller der Mitgliedsländer ihre neuen Modelle obligatorisch mit dem sogenannten eCall-System ausstatten. In Deutschland ist man schon weiter als das EU-Parlament: Hier tritt die entsprechende Verordnung noch in diesem Jahr in Kraft. Welcher Wagen nach dem 30.09. vom Fließband rollt, der rollt danach auf den Straßen Europas mit einem fest installierten Notrufsystem. Sollte es mit dem Auto zu einem Unfall kommen, so reagieren die empfindlichen Sensoren, und das entsprechende Modul vertraut einer automatisch gewählten allgemeingültigen Telefonnummer einschlägige Daten wie die jeweils aktuelle Zeit- und Ortsangabe, Fahrzeug- sowie Fahrerdetails an; ein manuelles Auslösen der Funktion durch beispielsweise Passanten ist ebenfalls möglich. Zur Gewährleistung des Datenschutzes dürfen die adressierten Rettungsstellen die eingegangenen Angaben nicht an unbeteiligte Parteien weiterleiten. Damit mag zwar der offiziellen Geheimhaltungspflicht Genüge getan sein, ob allerdings nicht Hacker in der Lage sein werden, den Standort zu ermitteln und Autodiebstählen somit Vorschub geleistet wird, ist laut Expertenansicht fraglich. Im Gegenzug allerdings sollen durch die Innovation europaweit jährlich fast 2.500 Menschenleben gerettet werden können.

 

Tag der Verkehrssicherheit

Damit es gar nicht erst zu Unfällen kommt, werden auch in 2015 der von diversen Initiativen ins Leben gerufene ‚Tag der Verkehrssicherheit‘ sowie die Kampagnen ‚Runter vom Gas‘, ‚Rücksicht im Straßenverkehr‘ als auch die ‚Aktion Schulterblick‘ weitergeführt. In ganz Deutschland soll so am 20. Juni auf tückische Gefahrenquellen hingewiesen werden und daran erinnert werden, dass jeder Fahrer selbst seinen Teil zum entspannten Miteinander auf den Straßen der Welt beitragen kann.


Schwankende Witterungsverhältnisse

Obgleich sich die Zahl der Verkehrstoten gegenwärtig auf dem niedrigsten Stand seit dem Beginn der Aufzeichnungen vor gut 70 Jahren befindet,ist jedes unnötig ausgelöschte Leben eines zu viel. Auch die ökonomische Seite der Straßenverkehrsunfälle sollte nicht außer Acht gelassen werden: Die entsprechenden volkswirtschaftlichen Kosten belaufen sich im Jahresdurchschnitt auf mehr als 30.000 Milliarden Euro. Vor allem Witterungsbedingungen sind oftmals eine entscheidende Ursache, wenn etwas mal nicht glatt läuft. Und dafür muss es gar nicht glatt sein. Auch im Frühjahr und Sommer können starke Windböen, plötzliche Regenfälle oder Sehbehinderungen durch tief stehende Sonneneinstrahlungen für Irritationen beim Fahrzeuglenker sorgen – und so Unfälle provozieren. Beim sogenannten Aquaplaning zum Beispiel kann der Wagen auf nassen Spuren ausbrechen. Häufig wissen Fahrer nicht, wie sie hier gegensteuern können und rutschen mit ihrem Transportmittel gegen den Baum oder die Leitplanke. Wer nicht sofort eines der vom ADAC und anderen Organisationen angebotenen Verkehrssicherheitstrainings absolvieren kann oder möchte, der sollte jegliche Brems- und Steuerungsversuche möglichst unterlassen, da dadurch der Wagen in der Regel noch schneller ins Schleudern gerät. Es ist immer sicherzustellen, dass ein intaktes Bremssystemund Reifenmit einer ausreichenden Profilstärke vorhanden ist. Auch verschlissene Stoßdämpfertragen zur erhöhten Gefahr des Kontrollverlustes über den Pkw bei – also am besten einen verregneten Wochenend-Tag in der Garage verbringen und ein wenig selbst Hand an das Auto legen. Ihr fahrbarer Untersatz freut sich über die Wartung, und darüber hinaus erweisen Sie damit sich und anderen im Zweifel einen großen Gefallen.

 

Fuldaer Messe für Rettungsfahrzeuge

Doch so sehr sich auch jeder Einzelne bemühen mag, wirklich ganz autounfallfrei wird die Welt wohl nicht werden. Gut also, dass es Rettungsfahrzeuge gibt. Bis zum 8. Mai dieses Jahres zeigten sich in Fulda gerade erneut mobile Einsatzkräfte – sowohl blecherne, als auch menschliche. Doch obgleich an diesen Tagen die Themen Hilfeleistung und Beweglichkeit auf zwei und vier Rädern im Vordergrund standen, durften die Wagen auch blitzen – nicht nur mit ihren Sirenen, sondern auch in der Sonne. Geputzt und gewienert zeigten sich unzählige Sanitätsfahrzeuge und Einsatzwagen der Feuerwehr, vom Kommandotransporter bis hin zu den Lkws des Technischen Hilfswerkes. Sie alle hatten insgesamt rund 70.000 Quadratmeter, um den Besuchern der Messe zu demonstrieren, was in ihnen steckt. So präsentierte die bekannte Automarke VW, wie ihr T6 zu einem Ambulanzmobil umgebaut werden kann, und Mercedes stellte seine C-Klasse als möglichen Notarztkombi vor. Auch aktuellen Themen wurde Bedeutung zugemessen und unter anderem zahlreiche der bislang gefahrenen Einsätze von Rettungsfahrzeugen im nepalesischen Erdbebengebiet beleuchtet.

 

 

 

 

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