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Schneefall und Motorräder: Winterfest auf der Straße und Zuhause


Überwintern in der Garage


Bevor wir uns den 365 Tage im Jahr-Fahrern widmen, im Folgenden einige nützliche Tipps für all diejenigen, die erst wieder im Frühjahr ihr motorisiertes Zweirad aus der - zur Vermeidung von Froststellen unbedingt trockenen! - Garage holen und nicht sicher sind, ob sie es auch optimal verstaut haben: Gehen Sie nochmals nachsehen und stellen Sie sicher, dass Ihr Gefährt noch immer frei von allen Schmutz- und Staubpartikeln ist – im Notfall erneut einer gründlichen Reinigung unterziehen. So werden Sie in einigen Monaten keine unangenehme Überraschung aufgrund rostiger Stellen erleben. Um Standschäden zu umgehen, lohnt es, den Reifendruck zu erhöhen, und auch der Kette sollten Sie einen kritischen Blick widmen. Überprüfen Sie schließlich noch Ihre Batterie und schließen Sie diese am Besten an ein Erhaltungsladegerät an. Wer all dies beachtet, der sollte keine langwierigen Reparaturarbeiten vor sich haben, sobald das Saisonkennzeichen wieder angebracht wird!

Zwei Räder im Schnee


Und nun zu all denen, die auch bei Nässe, Glätte und geringen Temperaturen nicht ohne ihr Motorrad können: Neben warmer und robuster Kleidung sollte für ein Fahrvergnügen auch im Winter vor allem die Fahrtechnik optimiert werden – nichts hilft in unerwarteten Situationen im Straßenverkehr besser als Erfahrung. Üben lässt es sich im Übrigen wunderbar während der Sommermonate: Wer offizielle Fahrtrainings auf Wiesen oder feuchtem Untergrund besucht, der schult seine Reaktion und kann dann im Winter einfacher ein ausbrechendes Heck wieder einfangen oder auf glattem Straßenbelag sicher bremsen. Ist das Vorderrad blockiert, sofort die hintere Bremse lösen! Aber auch die Motorbremse spielt eine bedeutende Rolle beim sanften Ein- und zügigen Auskuppeln. Vor Neuschnee müssen Sie keine Sorge haben: Hier ist der Grip sogar besser als auf festgefahrenen Fahrspuren. Besonders achtsam sollten Sie sein, sobald Sie sich einer Brücke oder einem schattigen Waldstück nähern: Es besteht Glättegefahr! Dennoch nicht in Panik verfallen. Denn ein anderer Grundsatz heißt vor allem zur kalten Jahreszeit: entspannt sitzen, entspannt steuern, mit den Knien den Tank berühren und die Füße fest auf den Pedalen ruhen lassen. Gegen kalte Finger helfen universale Handprotektoren oder Heizgriffe.

Kfz-Werkzeuge helfen in Notfällen


Sollten Sie trotz aller Vorsicht einen Unfall nicht umgehen können und Hand an Ihr Motorrad legen müssen, so hilft eine Grundausstattung an Maschinenwerkzeugen. Verstauen können Sie sie unter Ihrem Sitz oder in einem Rucksack, so werden Sie während der Fahrt nicht behindert. Zur Basis zählen Schraubenzieher und -schlüssel, eine Zange sowie einige Kabelbinder. Auch Ersatzteile wie Fußrasten oder Rückspiegel helfen – neben Blinkern gehen diese Parts zumeist am ehesten kaputt, sollte das Transportmittel einmal auf die Seite fallen. Um von diesen herausstehenden Kunststoffteilen Schaden abzuwenden, Sturzbügel dabei haben! Klebeband, Glühlampen und ein Mittel zum Abdichten der Reifen vervollständigen das Set, das vor allem bei Fahrten ins Ausland nicht fehlen sollte. Denn nicht immer sind überall die passenden Kfz-Komponenten erhältlich. Apropos: Lesen Sie sich die entsprechenden nationalen Straßenverkehrs-Reglements genau durch -  in Österreich beispielsweise ist die Mitnahme von Warnweste, Warndreieck und Verbandskasten verpflichtend. Und wer sich hier ins Gebirge begibt: Für Extremsportler finden sich auch für Motorräder geeignete Schneeketten.

Apropos Schneeketten


Ob für Motorräder oder PKWs: Erblicken Sie als Fahrer ein Straßenschild mit weißen Schneeketten auf blauem Untergrund, sind Sie zur Weiterfahrt mit dem Kfz-Zubehör verpflichtet. Und auch ohne Vorschrift erweisen sich die Helfer teils als unerlässliche Partner für eine sichere und stressfreie Fahrt im Gebirge. Die passenden stählernen Traktionshilfen leihen oder kaufen Sie am besten im Vorfeld – aufziehen müssen Sie sie jedoch alleine. Kein Problem, wenn Sie nach folgenden Schritten vorgehen - am besten - ebenso wie das Motorradfahren auf glattem Boden - vorher einmal im Trockenen üben!:

1)    Schneeketten werden in der Regel auf die Antriebsachse gezogen, hat Ihr Wagen Allradantrieb, auf mindestens eine Achse, bei Frontantrieb muss die Schneekette von hinten auf den vorderen Reifen gezogen werden. Am Ende verbinden Sie die Kettenenden fest  miteinander.
2)    Nun müssen Sie die Kette spannen: Hierzu die Schlafen ineinander verflechten, um zunächst den oberen Teil straff festziehen zu können. Für den Rest müssen Wagen oder Motorrad ein wenig vorgerollt werden, die Prozedur wird entsprechend auch hier angewendet.  
3)    Wie auch nach jedem 'normalen' Reifenwechsel zwischen den Saisons: Nach einigen gefahrenen Kilometern nochmals nachziehen!

Viel Spaß beim Motorradfahren im Schnee!

Tags: Neues

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