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Mit einer einwandfreien Lichtmaschine zum TÜV

Anstehende Hauptuntersuchung oder 20.000-km-Check?

Damit der TÜV oder der regelmäßige Fahrzeugcheck Ihren Geldbeutel nicht unnötig belastet, lohnt es oftmals, vor den anstehenden Untersuchungen selbst eine Überprüfung des Wagens durchzuführen, um eventuelle spätere Beschwerden der KFZ-Experten möglichst zu umgehen! Denn nicht nur eine Nachprüfung der Hauptuntersuchung wird erneut berechnet, auch kann eine verspätete Abgabe des Kraftfahrzeugs neben Bußgeld auch Punkte in Flensburg nach sich ziehen.Unter anderem lohnt sich ein Blick auf Ihre Lichtmaschine. Ein Defekt stellt hier stets eine größere Investition dar. Schauen Sie hier also genau hin, ob diese wichtige Komponente auch den Ansprüchen entsprechend funktioniert! – Und selbstverständlich lohnt sich ein Blick auf ein so wichtiges Fahrzeugteil auch ohne anstehende Hauptuntersuchung.

 

Die defekte Lichtmaschine reparieren

Es hängt stark vom Fahrzeugmodell ab, wie hoch sich der zeitliche und finanzielle Aufwand für eine Reparatur bzw. den Ausbau und Einbau einer Lichtmaschine gestaltet. Doch die gute Nachricht gilt unabhängig von der Automarke: Als passionierter Laienmechaniker können Sie sich den Weg zu einer teuren Werkstatt in jedem Fall sparen! Mit ein wenig Geduld, dem nötigen KFZ-Werkzeug und der Befolgung der passenden Anleitung werden Sie auch das Problem einer defekten Lichtmaschine lösen. Wenn Sie sogar in Besitz einer Hebebühne sind, dann erreichen Sie die zu lösenden Schrauben besonders gut. Es geht aber auch ohne:

 

Die Lichtmaschine und Spannung testen

Bevor Sie Ihrem Wagen mit Spezialzangen und Ringschlüsseln zu Leibe rücken, stellen Sie zunächst sicher, dass es auch wirklich einen Defekt an Ihrer Lichtmaschine gibt. Das herauszufinden, gestaltet sich als völlig problemlos: Einfach den Motor starten und mit einemanalogen oder digitalen Messgerät zweimal - im Leerlauf sowie bei rund 4000 Umdrehungen/min - den eingegebenen Spannungsbereich überprüfen. Das Ergebnis spiegelt die Spannung an der Batterie zwischen Plus und Minus wider. Unabhängig davon, ob Sie eine Drehstrom- oder Gleichstromlichtmaschine besitzen, sollte eine Ladespannung zwischen 13,8 und 14,6 V angezeigt werden. Nicht der Fall? Dann ist die Lichtmaschine wirklich nicht mehr einwandfrei – und damit ab auf die Auffahrrampe!

 

Achtung: Eine niedrige Ladespannung kann auf mehreren Ursachen beruhen, beispielsweise einem defekten Regler oder Schleifring, aber auch funktionsuntüchtige Kohlen oder Dioden. Für eine ungewöhnliche Geräuschentwicklung ist oftmals das Lager oder der Freilauf verantwortlich.

 

 

Zur Hand haben sollten Sie in jedem Fall:

Eine kleine Ratsche, eine 8er- sowie 10er-Nuss, einen Kreuz- und einen flachen Schraubendreher, Schlagschrauber, Lagerabzieher sowie Durchschläge von 6 und 8 mm, einen Fräser. Auch Reinigungsmittel sind wichtig!

 

Denken Sie daran, alle demontierten Teile aufzubewahren!!!

 

Der Ausbau der Lichtmaschine

Achtung: Als allerersten Arbeitsschritt sollten Sie unbedingt die Batterie abklemmen, um ein eventuelles Verglühen der angesetzten Werkzeuge zu vermeiden. Ein kompletter Austausch ist an sich zwar auch in kürzester Zeit vorzunehmen, allerdings wird bei modernen Kraftfahrzeugen mittlerweile eine raffinierte Technik eingebaut, dass bei dem Wiedereinsetzen der Batterie eine Anlernung erforderlich ist. Auch sonst benötigen heutzutage zahlreiche Autoparts nach einer Durchtrennung der Spannungsversorgung ebenfalls eine erneute Einstellung aller Grundwerte. Ein Diagnosegerät hilft hier weiter, so kann beispielsweise der Lenkwinkelsensor kalibriert werden.

EineLichtmaschine besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen: einem Gehäuse sowie dem sogenannten Lagerschild. Beide sind durch vier Ankerschrauben fest miteinander verbunden.

 

Gehen Sie wie folgt vor:

·         Um den Regler auszubauen, Riemenscheibe via Schlagdreher und Nuss abnehmen.

·         Achtung: Gehäuse für den späteren korrekten Wiedereinbau unten markieren!

·         Gehäuse abziehen.

·         Lagerkappe demontieren.

·         Scheibe und Lüfterrad abnehmen, hierzu Schrauben einsprühen, lockern und mithilfe der Ratsche herauslösen.

·         Jetzt das Lager per Abzieher herausdrücken – notfalls einen Flügel mit der Flachzange umstülpen.

·         Fräser zur Hand nehmen und damit den alten Schleifring vorsichtig von den Kupferdrähten entfernen und freilegen.

·         Kontakte des neuen Schleifrings festlöten.

 

Nur wer möchte, kann die alte Diodenplatte mit einem Seitenschneider abtrennen, die neue bis zur geriffelten Fläche einführen und dann auch diese anlöten – die Lötkolben sollten hierfür mindestens eine Leistung von 50 Watt haben, das Doppelte wäre allerdings empfehlenswert.

 

·         Nun die Lagersitze ölen und per Nuss aufziehen - gehen Sie sorgfältig vor: Das hintere Lager befindet sich innerhalb einer Kunststoffkappe, die verhaken kann.

·         Den vorderen Teil der Komponenten mit Schleifpapier oder einem Reiniger säubern.

·         Die schwarzen Stellen können Sie manuell abschleifen: Sie sollten stets den gesamten Umfang einbeziehen und nicht nur die Oberfläche bearbeiten.

·         Per Stecknuss das hintere Lager abziehen und ersetzen.

·         Riemenscheibe und Regler sowie Keilriemenscheibe montieren.

·         Gehäuse wieder aufsetzen, zusammenpressen und die vier Schrauben festdrehen – hierbei darauf achten, diese nicht zu vermauern!

·         Überstehende Litze entfernen.

·          Lichtmaschine anschließen: Die Ladekontrolle sollte sofort nach dem Anlassen erlöschen – ein untrügliches Zeichen dafür, dass alles wieder einwandfrei funktioniert! 

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