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Für Frischluft im Auto sorgen

Der Sommer kommt, und er kann heiß werden. Doch nach Verkehrsstatistiken bedeutet dies auch ein überhöhtes Risiko auf den Straßen: Bereits bei 37 °C im Innenraum steigt die Unfallgefahr gegenüber 22 °C um rund 30 Prozent. Und diese Lufttemperatur im Wageninneren zu erreichen, ist in praller Sonne nicht selten. Während Cabriolet-Fahrer entspannt ihr Verdeck öffnen und bereits gut drei Viertel aller Neuwagenfahrer auf eine serienmäßig eingebaute Klimaanlage zurückgreifen können, stehen allen anderen Fahrzeugbesitzern ebenfalls Möglichkeiten zur Verfügung, auch in ihrem Wagen für frische Luft zu sorgen.

 

Klimaanlagen nachträglich einbauen

Kurzfristig lässt sich mit wenig Aufwand ein Wärmestau vermeiden: das Parken im Schatten, das Durchlüften vor dem Start, die Anbringung eines Sonnenschutzes hinter der Windschutzscheibe. Doch wer es bequemer haben möchte, und vor allem auch bei langen Fahrten nicht ins Schwitzen geraten will, der kann auch in einem Pkw mit einem älteren Baujahr eine Klimaanlage nachrüsten. Doch Vorsicht: Selbst erfahrene Schrauber müssen hier mit äußerster Vorsicht vorgehen und über ein spezielles Wissen verfügen. Denn der Einbau ist zeitintensiv und arbeitsaufwendig.  

 

Klimaanlagen zum Nachrüsten

Möchten Sie eine Klimaanlage in Ihrem Wagen in eigener Regie nachrüsten, müssen Sie Kühlkompressor und Riementrieb fest am Motor anbringen. Dazu ist es nötig, das Armaturenbrett in seine Einzelteile zu zerlegen. So kann der Wärmetauscher im Frischluftkasten montiert werden. Auch das Be- und Nachfüllen der Klimaanlage erfordert ein spezielles Werkzeug, ebenso müssen zahlreiche Nebenarbeiten am Kabelbaum und den Bedienelementen vorgenommen werden.

Wartung:

Haben Sie die Klimaanlage einmal montiert, sollten Sie sie regelmäßig warten. Experten empfehlen einen Generalcheck im Abstand von rund zwei Jahren, um die Lebensdauer zu verlängern. Bei dieser Durchsicht sollte auch der Luftfilter ausgetauscht werden; fahren sensible Personen wie Allergiker das Auto, wird ein häufigerer Wechsel empfohlen. Auch das Kältemittel verflüchtigt sich mit der Zeit und muss ebenfalls immer wieder aufgefüllt werden. Nach jedem Eingriff, wie zum Beispiel einem Austausch von Bauteilen, sollte Sie die Klimaanlage erneut auf ihre Dichtheit überprüfen und die Dichtungsringe im Zweifelsfall erneuern.

 

Damit die Klimaanlage nicht zu einer Kostenfalle wird, hilft es, permanent achtsam mit ihr umzugehen: Es ist mit einem erhöhten Benzinverbrauch von durchschnittlich 15 Prozent zu rechnen. Grundsätzlich benötigen manuelle Klimaanlagen mit nicht-geregeltem Kompressor mehr Kraftstoff als moderne elektronische Systeme. Kühlen Sie den Fahrzeuginnenraum auf maximal sechs Grad Celsius unter der gemessenen Außentemperatur herunter, schalten Sie auf Umluftbetrieb und nutzen Sie die Anlage möglichst gar nicht während besonders kurzer Strecken und wenn Sie die Fenster geöffnet haben.

 

Feuchtigkeit und Schimmelverhindern

Klimaanlagen können leider auch die Ursache für Feuchtigkeit und somit Schimmelbefall im Auto sein, denn Schimmelpilze gedeihen bei Wärme und Feuchtigkeit besonders gut. Am einfachsten umgehen Sie diese Nachwirkungen von Restfeuchte durch ein Abschalten der Anlage einige Minuten vor dem Abstellen des Motors am Ende der Fahrt. Zudem wird auch im Winter durch die Klimaanlage überschüssige Feuchtigkeit wie beschlagene Scheiben im Innenraum minimiert und ein Pilzbefall durch Restfeuchte verhindert. Ein angenehmer Nebeneffekt: Bei ganzjähriger Nutzung bleibt das Gerät gut geschmiert und die Funktionsfähigkeit erhalten. Sollte die Klimaanlage trotz der Vorsichtsmaßnahmen Grund für den Schimmelbefall sein, kann zunächst eine Reinigung Ihres Modells wahre Wunder wirken. Allerdings wird auch eine solche Durchführung ausschließlich erfahrenen Bastlern in Eigenregie nahegelegt.

 

Zudem können nicht ganz geschlossene Fenster, poröse Türdichtungen oder Rost an der Karosserie ebenfalls Schimmelbildung im Auto hervorrufen. Um die Ursache nachhaltig zu entfernen und eventuelle Schäden an der Elektronik in Zukunft zu vermeiden, heizen Sie das Wageninnere mit einem Heizlüfter zunächst komplett auf und öffnen dann für einen kompletten Luftaustausch einige Minuten lang die Türen. Auch eine gründliche Reinigung von Fußmatten, Sitzpolstern und Fahrzeugteppichen beugt weiteren Feuchtigkeitsschäden vor und sorgt zudem für einen angenehmen Duft.

 

Vorbereitung auf die Grundüberprüfung

Haben Sie eine Klimaanlage eingebaut oder andere Änderungen an Ihrem Wagen vorgenommen und es steht nun ein offizieller Check an, so umgehen Sie erforderliche Nacharbeiten, indem Sie im Voraus bereits eine Prüfungstauglichkeit Ihres Pkws sicherstellen:

-        ein einwandfreies Funktionieren der einzelnen Autoparts gewährleisten:

1.      Lichter und Scheinwerfer richtig einstellen

2.      Bremsfunktion kontrollieren

3.      Unterboden begutachten, ein Abdampfen mit chemischen Reinigungsmitteln ist nicht erforderlich

-        Fahrzeug innen und außen reinigen, aber Achtung: Motor und Motorraum nur bei hoher Verschmutzung durch Öl, nicht zu heiß und ohne Lösungsmittel säubern; nach Trocknung mit Wachs behandeln und bei Bedarf Zündkabel trocken reiben

-        sämtliche Flüssigkeitsbehälter mit passenden Inhalten auffüllen (Scheibenwischwasser, Motorwasser, Bremsflüssigkeit, Öl etc.)

 

Jetzt kann der Sommer kommen!

 

 

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