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Bremsen, parken, Post abholen

Bremsen selber entlüften
 
Wer es sich besonders komfortabel machen möchte und vielleicht mehr als nur einen Wagen in seiner Garage stehen hat, für den lohnt sich die Anschaffung eines modernen Bremsenentlüftungsgerätes. Denn nur mit dem hilfreichen und praktischen Werkzeug ist es Ihnen möglich, ohne weitere Unterstützung Dritter die Bremsen Ihres Wagens oder Motorrades zu entlüften und gleichzeitig Ihren Bremskraftverstärker nicht in Mitleidenschaft zu ziehen. Alles, was Sie zusätzlich benötigen, ist ein Druckluftkompressor für die Saugpumpe sowie ein passgenauer Adapter für den Vorratsbehälter. Ansonsten: Gutes Gelingen garantiert – auch ohne irgendwelche Vorkenntnisse!
  
Doch auch, wer auf kein Entlüftungsgerät zurückgreifen kann, kann sich die Fahrt zur Werkstatt sparen. Folgendes wird stattdessen benötigt:
 
1.ein Helfer (kann auch ein Laie sein)
2.eine frische, adäquate Bremsflüssigkeit
3.ein Bremsventilschlüssel (in einer Größe von 8 oder 10 mm)
4.Schwämme oder Lappen
5.ein Konservenglas mit Deckel
6.ein durchsichtiger Schlauch (Innendurchmesser von 6 oder 8 mm, je nach Entlüftungsventil)
7.ein Wagenheber (oder: eine Hebebühne)
8.ein Radmutternschlüssel
 
Vorbereitung
 
Zunächst sorgen Sie unbedingt dafür, dass Ihre Garage bzw. der Arbeitsort sauber ist! Von der Luft bis zu den Lappen sollte alles staubfrei sein, damit keine Fremdkörper in das Bremssystem gelangen und die Kolben beschädigen. Auch das dichte Verschließen von Öffnungen ist daher von immenser Bedeutung, ebenso sollte Ihre Kleidung Sie schützen – wenn auch nicht vor Staub, so vor Flecken und Augenrötungen: Schutzbrille und Handschuhe also nicht vergessen! Und die Karosserie¬berei¬che rund um den Vorratsbehälter zum Schutz der Kunststoff- und Lackoberflächen sollten Sie sicherheitshalber abdecken!
 
Gehen Sie wie folgt vor:
 
Bocken Sie Ihren Wagen auf. Steht Ihnen eine Hebebühne zur Verfügung, können Sie gleich alle Räder entfernen. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie nacheinander die jeweiligen Räder anheben - nur so gelangen Sie an die Entlüftungsschrauben. Beginnen Sie in jedem Falle mit den längsten Leitungen, denen zu den hinteren Bremsen. Öffnen Sie die Schrauben mit einem herkömmlichen Außensechskant-Ringschlüssel und befestigen Sie den transparenten Schlauch auf dem Nippel im Konservenglas.
 
 
Nun heißt es, den Bremsflüssigkeitsbehälter zu öffnen: Dieser sitzt bei Autos direkt auf dem Hauptbremszylinder, in den meisten Fällen entweder im Motorraum unweit der Pedalen. Bei Motorrädern gibt es zwei Stellen, an denen Sie tätig werden müssen: für die vordere Bremse am Lenker, für die hintere oberhalb der Schwinge. Legen Sie den Deckel des Behälters auf einen Untergrund, auf dem er frei von Schmutzpartikeln ist.
 
 
Jetzt den Behälter mit Ihrer bereitgestellten Bremsflüssigkeit auffüllen. Dabei muss Ihr Helfer das Bremspedal betätigen und kontinuierlich herunterdrücken: So sind Sie in der Lage, von Ihrer Position aus zu beobachten, wie die Flüssigkeit durch den Schlauch in das Glas gelangt. Sobald keine Luftblasen mehr erkennbar sind und die Flüssigkeit klar und rein erscheint, sollte der '2. Mann' das Bremspedal noch bis unten durchgedrückt halten, während Sie mit dem Schraubenschlüssel das Ventil schließen. Nun dürfen Sie beide kurz durchatmen; es gilt nur noch, den Schlauch abzuziehen, abzuwischen, die Schutzkappe wieder aufzusetzen und das Rad wieder anzubringen. Allerdings: Mindestens einen Radbremszylinder haben Sie noch vor sich! Halten Sie so lange unbedingt die Konzentration hoch: Sollten Sie vergessen, zwischendurch regelmäßig frische Flüssigkeit nachzufüllen, sinkt der Spiegel ab, und Luft dringt wieder ins Bremssystem ein – genau das, was Sie verhindern wollen!
 
Zum Schluss eine Warnung: Sollten sich die Mengen der Flüssigkeit im Konservenglas und die im Bremsbehälter vom Volumen unterscheiden, treten Sie sicherheitshalber doch den Weg in die Werkstatt an: Eine Leitung könnte undicht sein.
 
Die schnellsten Bremser
 
So, nun kann endlich wieder gebremst werden – wann Sie in die Kufen steigen, bleibt Ihrem Fahrverhalten vorbehalten. So schnell wie die weltweiten Topmodelle werden Sie im Zweifel allerdings in keinem Fall sein: Ein aktueller Test nahm nicht die Beschleunigung, sondern das Bremsverhalten diverser Sportflitzer ins Visier. Ohne Berücksichtigung von Herstellerangaben, mit Fahrer und Beifahrer sowie warm gefahrenen Bremsen benötigte keiner der überprüften Wagentypen mehr als 33,3 Meter, bis er aus 100 mh/h zum Stehen kam. Am schnellsten stehen geblieben ist der Porsche 911 GT 3 mit einem Bremsweg von 30,7 m, gefolgt von der Chevrolet Corvette C6 Z06.
 
Anker werfen
 
Schwedische Ingenieure haben in Zusammenarbeit mit dem Automobilzulieferer Autoliv ein innovatives Bremssystem entworfen - und das nicht für Amphibienfahrzeuge: Ein Anker, der sich am Asphalt festsetzt und das Auto um mehr als 1/3 schneller zum Stehen bringt als ohne dieses für den Straßenverkehr ungewöhnliche Zubehör. Die sogenannte Torricelli-Bremse wurde zur Unterstützung des normalen Bremsvorgangs in Notfällen entwickelt. Sobald der automatische Notbremsassistent eine Gefahr meldet, fällt automatisch innerhalb von 0,1 Sekunden eine Stahlplatte in einer Größe von 3 x 3 m auf die Fahrbahn. Das erzeugte Vakuum saugt sich fest und das Fahrzeug wird abgebremst, auf trockenem ebenso wie nassem Asphalt. Der neue Bremsanker zieht allerdings weitere Umbauten am Wagen nach sich: So müssten wegen der starken Fliehkraft die Sicherheitsgurte angepasst werden.
 
Paketzustellung im Kofferraum
 
Nach dem Bremsen wird geparkt: Und zwar ganz entspannt da, wo es uns passt. Obwohl wir noch zur Post müssten. Denn das erwartete Paket kommt zum Auto, nicht Sie müssen mit dem Auto zum Paket! Autohersteller Audi will zusammen mit Paketdienst DHL ab Mai in München in einem Pilotprojekt überprüfen, inwieweit Anbieter wie Amazon oder die Deutsche Post die Autos ihrer Kunden als mobile Lieferadresse nutzen können. Diese müssen dazu den Standort Ihres Fahrzeugs bei der Bestellung angeben und im Besitz der neusten Generation des Connect-Systems und somit ständig mit dem Internet verbunden sein. Betritt der Zusteller das angegebene Areal, erhält er nach diversen Sicherheitsabfragen von Audi über Funk einen Entsperrungscode für den Kofferraum und den genauen Standort des Fahrzeugs. Paket rein, Klappe zu!

 

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